Mittwoch, 3. August 2016

Thomas Rusch erreicht gleich bei seiner Ironman Premiere in Zürich die Top 20

Am Sonntag 24. Juli machte sich Thomas Rusch auf nach Zürich an den ersten Ironman in seiner sportlichen Laufbahn. Er konnte diese Saison bereits einige Spitzenresultate an diversen Duathlons erzielen und war natürlich nach seinem zweiten Rang als Single am Gigathlon kein Unbekannter mehr. Trotzdem machte er sich selber kein allzugrosser Druck und wollte einfach mal schauen wie es läuft. Die 3,8 Kilometer schwimmen im Zürichsee ging er bewusst nicht allzuschnell an. Dank dem nicht mehr im Massenstart gestartet wird, konnte er sich gut positionieren, nur irgendein fremder Ellbogen bescherte ihm ein blaues Auge. Nach einer Stunde und vier Minuten kam er aus dem Wasser und wechselte aufs Rad. Von da an kam er immer weiter nach vorne und war nach den 180 km schon zwischen den Profis und den schnellsten Frauen zu finden. Beim laufen über die volle Marathondistanz konnte er mit einer konstanten Pace seine 4. Position in der Alterskategorie und den 18. Overall festigen. Von den Frauen war nur die absolute Spitzenathletin Daniela Ryf schneller als Rusch. Mit der Zeit von 9:13:06  ergaterte Thomas ausserdem einen von den begehrten Startplätzen an der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Da es jedoch ein enormer Aufwand wäre die Form zu erhalten und der Wettkampf auf Hawaii nicht wirklich als ein „schöner" Wettkampf bekannt ist, verzichtet er darauf. Lieber geniesst er ein paar lange Bike- und Radtouren, und versucht sich im Herbst an der Duathlonweltmeisterschaft in Zofingen.

Dienstag, 19. Juli 2016

Swiss Bike Cup Echallens VD – 16. Juli 2016

Am 16. und 17. Juli fanden in Echallens VD die Schweizermeisterschaften im Cross Country Mountainbike statt. Am Sonntag fuhren die grossen Namen der Schweiz um den Titel. Bereits am Samstag fuhren die nicht-lizenzierten Jugendlichen und die Fun-Kategorien ihr Rennen auf der gleichen Strecke im Rahmen des Swiss Bike Cup.  Dieser Ort fand sich zum ersten Mal in der Reihe der Austragungsorte im Cup. Daher und vor allem auch wegen der am Folgetag stattfindenden Schweizer Meisterschaft waren alle gespannt auf die Strecke.

Drei Fahrerinnen und Fahrer von Danis Bergamont Team nahmen für eine Teilnahme am Swiss Bike Cup in Echallens VD den weiten Weg auf sich. Diese umfasste 4.9 km mit 91 Höhenmetern, welche sich auf knackige Anstiege verteilten. Trotz des Regens der vergangenen Tage befand sich die Strecke in einem guten Zustand. Am Samstag Nachmittag startete bei den Mega Mädchen Nina Keller, sie hatte zwei Runden zu absolvieren. Die schwierigen Streckenabschnitte meisterte sie gut, leider hatte sie mit Schaltprobleme zu kämpfen und fuhr so auf den 10. Schlussrang.

In der Kategorie Fun Herren starteten Silvan Neff und Philipp Sutter. Ihr Pensum bestand aus 4 Runden. Die vielen Rhythmuswechsel in den kurzen Aufstiegen und Abfahrten verlangten von den Fahrern alles ab. Es war eine schwierige Aufgabe in das Rennen zu finden. Silvan und Philipp meisterten es aber gut. Silvan fuhr auf den 10. Rang. Philipp kämpfte sich mit einem gegen Ende des Rennens halbplatten Hinterreifen durch und erreichte den guten 12. Rang. Das Urteil der Fahrer: „es war eine coole Strecke, die lange Anreise hat sich definitiv gelohnt".

Ranglisten können unter http:// http://www.swissbikecup.ch eingesehen werden.

Resultate Danis Bike Team:

Kategorie Mega Mädchen ( 2 Runden, Jahrgänge 2002/2003) 13 Rangierte

10. Keller Nina 53:50,1

Kategorie Fun Herren, (Jahrgänge 87 - 99) 4 Runden, 27 Rangierte

10. Neff Silvan 1:15:51,4

12. Sutter Philipp 1:16:34,8

Mittwoch, 6. Juli 2016

Sieg für Stefan Inauen am Engadin Bike Giro

Vom 1. - 3. Juli fand in St. Moritz/Silvaplana die erste Austragung des dreitages Etappen Rennen "Engadin Bike Giro" statt. Vom Dani's Bergamont Team entschied sich Stefan Inauen kurzfristig an diesem Anlass teizunehmen.  

Tag 1:

Am Freitag stand ein Prolog von St. Moritz nach Corviglia von 10 km und 788 Höhenmeter auf dem Programm. Beim Prolog ging es darum, für den Samstag einen guten Startplatz zu kriegen. Stefan konnte einen Podestplatz einfahren und sicherte sich so eine super Startposition. Nun galt es, sich bei der Familie Heim im Lehrlingsheim Samaden für den Marathon am Samstag gut vorzubereiten. Bei Stefan hiess es nun, „so en rote Fetze möme ha" (pinkiges Leadertrikot)!!

Tag 2:

Für den Samstag war der Startschuss beim Camping Silvaplana auf 9.15 Uhr angesagt. Am Morgen zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite und die Startblöcke blieben bis 10 min vor dem Startschuss leer. Trotz Regen und Malojawind konnte pünktlich um 9.15 das Rennen in Angriff genommen werden. Es wartete einen Marathon von 74km und 2420 Höhenmeter, welcher von Silvaplana über die Olympiaschanze, Celerina, Pontresina, Celerina, Samaden, Alp Muntatsch, Marguns, Corviglia, Alp Suvretta wieder nach Silvaplana führte. Nach ca. 30 Minuten waren die Regengüsse Vergangenheit und das Wetter zeigte sich von seiner besseren Seite. Stefan konnte von Anfang an ein gutes Rennen fahren und die Führung in seiner Kategorie übernehmen. Leider stand das Glück nicht ganz auf seiner Seite und er fing nach ca. einem Drittel einen Platten ein. Er konnte den Platten zum Glück flicken und das Rennen fortsetzen. Nun war aufholen angesagt und er schaffte es bis zum Schluss nochmals fast nach vorne und beendete das Rennen auf dem guten 2. Platz. Das Motto für den Sonntag lautete wieder „so en rote Fetze möme ha". Dafür müsste Stefan auf den Leader ca. 13 min herausfahren. Also gut essen und erholen war angesagt.

Tag 3:

Am Sonntag konnte man trotz leicht angeschlagenem Körper gar nicht auf den Start verzichten, denn das Wetter war grandios. Die Startblöcke waren auch dementsprechend früher schon bezogen. Um 9 Uhr nahm er mit ca. 390 anderen Fahrerinnen und Fahrer nochmals eine Strecke über 68 km und 2100 Höhenmeter unter die Räder. Der Start war wieder beim Campingplatz Silvaplana. Die Strecke führte über Sils, Alp Prasura, Alp Surley, St. Moritz, Alp da Staz, Samaden, Salastrain, Champfer wieder nach Silvaplana. Für Stefan galt nur eins und zwar die 12 Minuten auf den Leader gut zu machen. Er konnte ein super Rennen fahren und das Tempo der vorderen Gruppen gut mithalten. Im Ziel angekommen wusste er zwar, dass es für den Etappensieg gereicht hatte, jedoch war unklar, ob es für den Gesamtsieg gereicht hat. Bei schönstem Wetter konnten sie das Rangverlesen am Silvaplanersee zum Abschluss geniessen. Gespannt waren sie auf die Gesamtwertung. Und tatsächlich, Stefan gewann mit 4 Sekunden Vorsprung das Rennen bei den Herren Fun 1 über die drei Tage. 

Das Rennen hat allen Fahrer sehr gut gefallen und kann nur weiterempfohlen werden. Die Strecken waren „einfach Hammer"!! 

Wir gratulieren auch den anderen RMC'ler für die super Resultate! 

Erika Speck belegte bei den Damen Fun 1 den sehr guten 2. Rang und Käthy Eisenhut bei den Damen Fun 2 den 4. Platz 

weitere Informationen auf www.en.engadin-bike-giro.ch

Montag, 4. Juli 2016

5. Rennen des Stevens Bike Cup Ostschweiz

Schuttannen/Hohenems war erstmals im Rennkalender des Ostschweiz Bike Cup welches in Kombination mit dem

Alpencup Austria ausgetragen wurde. Die Fahrer/innen von Danis Bergamont Team/RMC Appenzell fanden am letzten Sonntag

eine sehr schlammige, rutschige Strecke vor. Je länger der Tag dauerte wurden die Bedingungen jedoch besser.

 

Als erster von Danis Bergamont Team startete Dario Keller in der Kategorie U13. Er kämpfte mit den noch sehr rutschigen

Verhältnissen in den Wiesenabfahrten und klassierte sich im 18. Schlussrang. Danach waren Susanne Fässler und Nina Keller

in der Kategorie U15 am Start. Nina erwischte eine sehr guten Start und konnte sich gleich in der Spitze einreihen – musste aber

gegen Ende der 1. Runde abreissen lassen. Danach fuhr sie sehr konstante Rundenzeiten und klassierte sich im 8. Rang. Susanne

kämpfte im Mittelfeld in den Rängen 9 bis 11. Ab Mitte des Rennens konnte sie sich jedoch absetzten und klassierte sich

hinter Nina auf dem 9. Rang (minus 1 Runde). 

 

Bei den Knaben in der Kategorie U17 waren Renato und Ramon Rodighiero, Simon Fässler sowie Jan Köppel am Start. Aufgrund

der nassen Verhältnisse wurde – wie in der Kategorie U 15 – ein Teil der Strecke ausgelassen, dafür mussten die Fahrer aber 1 Runde

mehr absolvieren. Bester des Quartetts war Renato welcher vom Start weg ein konstantes Rennen fuhr und sich auf dem sehr guten

10. Rang klassierte. Jan und Simon (minus 1 Runde) kämpften ebenfalls mit den schwierigen Verhältnissen und klassierten sich auf

den Plätzen 14 und 15. Ramon musste das Rennen leider nach der 1. Runde aufgeben.

 

Erfolgreichster Fahrer von Danis Bergamont Team war Lorenz Inauen bei den Fun Masters. Er setzte sich in der 1. Runde von der

Konkurrenz ab und feierte einen ungefährdeten Start – Ziel Sieg!

Samstag, 2. Juli 2016

Transalp 7. und letzte Etappe Levico - Riva Del Grappa


Von meinem iPad gesendet

Last day and last chance!!!!
Nach einer sehr warmen Nacht ,hatten nicht alle sonderlich viel Schlaf erwischt. Trotzdem waren alle voll motiviert und fokussiert am Start. Sie werden nochmals die letzten Reserven anzapfen müssen.Ich hoffe es ist noch genug Benzin im Tank... . Wird schon schiefgehen.
Heute wird es so nochmals so richtig deftig. Nichts mit ins Ziel chillen. Schon nach 5km beginnt der erste sehr steile Aufstieg ,den Kaiserjägerweg hoch. ca 8km und 900 Höhenmeter sind zu bewwältigen. Spätestens da oben wissen Sie wie ihre Beine noch funktionieren. Die nächsten 50 km sind dann eher für die guten Zeitfahrer und Downhiller. Doch ab km 51 bei Aldono sind wieder wieder fast 1200 Höhenmeter zu bewältigen, die ersten davon wieder sehr steil. Vom Passo Bordala gehts nochmals kurz runter und der letzte kurze Aufstieg zum Santa Barbara ist noch das Dessert. Die letzten 15 km sollten dann eigentlich zum genießen sein und schon haben es Sie geschafft. "schon" ist gut. Das waren sehr nahrhafte Teilstuecke und Hut ab, vor jedem Finisher.
Ich warte hier auf meinem letzten Verpflegungsposten, in Aldeno und auch den habe ich rechtzeitig erreicht, was nicht immer einfach war.
Einmal mehr tauchten die Fahrer vom Danis Bergamont ,Ralf +Roman,schon kurz nach der Spitzengruppe bei mir auf. Auch heute waren sie froh wieder genug zu trinken,bei Ihnen zu haben. Dank einem kurzen Gewitter war es heute aber nicht mehr ganz so heiß. Roman musste heute beißen,doch weit weg von einem Einbruch.Ralf souverän. Sie konnten im letzten langen Aufstieg ,sogar noch einige Plätze gutmachen und fuhren als 5. ins Ziel. In der Gesamtwertung ergab das den super 6. Rang. Damit sind sie mehr als zufrieden,war doch vor der Tour ein Platz in den Top 20 das Ziel.
Danis Cruiser Team,Dani+Patrick, gaben sich nach dem gestrigen Exploit noch nicht zufrieden und fuhren sehr offensiv .Das machte sich bezahlt. Der heutige 4. Rang war die beste Klassierung,während dieser Tourwoche. Dani gab alles und Patrick kämpfte auch wie ein Löwe.
Auch heute zum Glück ohne Panne. Jetzt sind alle happy , müde und froh ,dass die Transalp 2016 Geschichte ist.
Unterwegs zum Hotel genossen wir dann noch das wohlverdiente Panaché. Am Abend genießen wir dann sicher noch das eine oder andere Bierchen und werden uns die Siegerehrung noch anschauen.
Auch ich bin happy,mein Ziel war alle Jungs ,gesund nach Hause zu bringen und keine Verpflegung zu verpassen.
So,jetzt wünsche ich Danis Team noch eine erfolgreiche Saison.

Viele Grüße

Manolo